Mobiles Futurium an der RSB

Das Mobile Futurium zu Gast an der Realschule Bedburg: Schüler*innen gestalten die Zukunft

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Von Herrn Schmitz

Vom 10. bis 14. März 2025 war das Mobile Futurium an der Realschule Bedburg zu Gast und verwandelte die Schule in ein Zukunftslabor. Eine Woche lang beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit spannenden Fragen wie: Wie werden wir morgen arbeiten? Wie gestalten wir nachhaltige Lebensräume? Und wie können Technologien wie KI oder Virtual Reality unsere Zukunft prägen? Mit Begeisterung und Kreativität tauchten sie in Workshops ein, die Zukunft nicht nur denkbar, sondern aktiv gestaltbar machten.

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Von Robotik bis Virtual Reality: Die Workshop-Highlights

Insgesamt elf Workshops standen zur Auswahl, die Themen wie Mobilität, Energie, Arbeit oder Gesundheit abdeckten. Besonders beliebt waren dabei die praktischen Projekte:

  • „Mobilibot“: Schüler*innen entwarfen mit Robotik-Lösungen für die Mobilität von morgen – vom autonomen Fahrzeug bis zur smarten Stadtplanung.
  • „Work it!“: Hier gestalteten die Teilnehmenden mit 3D-Druck-Stiften Gadgets für zukünftige Berufe, darunter Tools für Unterwasserarchitektinnen oder Weltraumlandwirtinnen.
  • „Lebenswelt lebenswert“: Mit VR-Brillen bauten jüngere Schülerinnen und Schüler Unterwasser-Lebensräume und erkundeten, wie ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur aussehen könnte.
  • „Take Part!“: In diesem Großworkshop entwickelten die zehnten Klassen gemeinsam Ideen für eine gerechtere Welt – unterstützt durch Design-Thinking-Methoden.

Auch Stop-Motion-Filme („Make a Mov(i)e!“), Programmieren mit ChatGPT („Code & Control“) und das Sammeln von Umweltdaten mit der SenseBox („Make Sense!“) begeisterten die Jugendlichen. „Am coolsten war, dass wir nicht nur reden, sondern selbst Sachen bauen und ausprobieren durften“, berichtete eine Schülerin aus der 5c.

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Engagement pur: Schüler*innen wollten mehr!

Die Begeisterung war so groß, dass einige Zehntklässler*innen sogar freiwillig länger an den Projekten arbeiten wollten. „Wir haben Herrn Schmitz extra aus dem Unterricht geholt, um zu fragen, ob wir noch eine Stunde dranhängen dürfen“, erzählten zwei Schülerinnen lachend. Auch im Interview mit Radio Erft betonten die Schülerinnen und Schüler der 5c, wie sehr sie die Teamarbeit schätzten: „Jeder hat sich eingebracht, und wir haben zusammen echt coole Ideen umgesetzt“, so eine Schülerin.

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Zukunftskompetenzen im Fokus

Die Workshops förderten gezielt Fähigkeiten wie kritisches Denken, Kreativität und Innovationskompetenz. „Es ging nicht nur um Technik, sondern darum, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen“, erklärte Herr Kaya. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie man Zukunftsszenarien entwirft, Prototypen baut und gemeinsam Lösungen für globale Herausforderungen entwickelt.

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Fazit: Eine Woche voller Inspiration

Das Mobile Futurium hat gezeigt: Zukunft ist kein fernes Ziel, sondern etwas, das wir heute gestalten können. Herr Schmitz plant bereits, solche Projekte regelmäßig anzubieten – denn wie eine Zehntklässlerin treffend formulierte: „Hier haben wir gelernt, dass unsere Ideen wirklich etwas verändern können.“